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<title> - Diplomatie à la francaise</title>
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<description>Das offizielle Amerikanski Forum</description>
<language>de</language>
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<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>franz. Arschkriecher brauchten Ölkontrakte mit <br />
Saddam deshalb die Friedensliebe </p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 15:34:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Duni</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe bei allen davon aus, daß sie <br />
Eigeninteressen vertreten. Das ist aber auch nicht <br />
schwer zu erkennen. <br />
 <br />
Wer einem Dominique de Villepin dessen <br />
Friedensgesäusel abnimmt, hat selbst schuld. Das <br />
gilt auch für unseren Jupp Fischer, diesen <br />
serbischen Friedensengel. <br />
 <br />
Die USA versuchen nichts anderes. Ich bezweifle <br />
nur, daß die Mittel, die sie dabei anwenden, für <br />
sie erfolgreich sein und bleiben werden. Es wird <br />
zuvielen anderen <br />
ein Eigeninteresse abgesprochen. Die lassen sich <br />
das nur solange gefallen, wie sie müssen. <br />
 <br />
Etwas mehr &quot;asiatische Herangehensweise&quot; täte <br />
besser, z.B. &quot;Umarmen, bis der Tod durch Ersticken <br />
eintritt&quot;. <br />
 <br />
Das aber ist ganz unwestlich und erst recht <br />
unamerikanisch ..... <br />
 </p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 10:46:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Europa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte ja an sich nicht einmal groß etwas <br />
dagegen, daß Frankreich diese Art von Machtpolitik <br />
betreibt. Das ist ja für sich alleine genommen <br />
auch noch nichts so völlig Ungewöhnliches, auch <br />
wenn es in Europa selten geworden ist. Aber <br />
besonders bemerkenswert finde ich es eben in <br />
Verbindung mit dieser sich selbst <br />
beweihräuchernden Rhetorik von Moralität und <br />
Gutmenschentum, die den Franzosen leider von <br />
vielen (auch in diesem Forum) abgenommen zu werden <br />
scheint, die ernsthaft glauben, Frankreich als <br />
Vorreiter einer neuen, uneigennützigen <br />
Außenpolitik sehen zu müssen. Übrigens sind dies <br />
oft Leute, die den Amerikanern exakt vorwerfen, <br />
daß sie eigensinnige nationale Interessen unter <br />
dem Deckmantel der Moralität und des <br />
Gutmenschentums verfolgen. Und das ist eine dieser <br />
Ungereimtheiten, die mir übel aufstoßen. </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1645</link>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 09:41:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd@Europa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier profilieren sich schon welche gegenüber <br />
Deutschland/EU. Wenn das Zoran Djindjic noch hätte <br />
erleben dürfen! <br />
 <br />
<a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/news/artic">http://www.german-foreign-policy.com/de/news/artic</a><br />
le/1055023200.php </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1643</link>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 07:17:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Europas Nachschlag</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist leider wahr. Wer sagt´s den Franzosen denn <br />
mal? <br />
Aber diplomatisch, und nicht mit deutschem <br />
Holzhammer? <br />
Die Arroganz ist desto größer, je weniger Macht <br />
jemand hat - genau wie im übrigen Leben. </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1641</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1641</guid>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 07:00:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Europa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Glaubt denn jemand, daß mit der &quot;alten&quot; Lösung die <br />
kleinen Staaten mehr Einfluß in der EU gewinnen? <br />
Das Rotationsprinzip ist bei 27 Mitgliedern völlig <br />
absurd. <br />
Die kleinen Staaten müssen sehen, wie sie sich in <br />
einer technisch funktionsfähigen EU durchsetzen. </p>
</blockquote><p>
 <br />
Es geht mir hier weniger um die Detailfrage, wie <br />
viele Kommissare es künftig geben wird - es werden <br />
sicher mehr als 15 und weniger als 27 sein, und es <br />
wird damit einigermaßen funktionieren. Es geht mir <br />
aber viel mehr um die Art und Weise, wie <br />
Frankreich in letzter Zeit immer wieder <br />
außenpolitisch auftritt. Das hat häufig weitaus <br />
unilateralere Züge als alles, was die USA <br />
veranstalten und es steht fast durchgängig unter <br />
dem Leitstern nationaler Interessen, nur daß es <br />
bei den Franzosen kaum erkannt, geschweige denn, <br />
kritisiert wird.  <br />
In diesem Fall sagt man z. B.: Ihr macht dies und <br />
jenes, oder wir lassen notfalls einfach die ganze <br />
Verfassung platzen. Das ist eine Art von <br />
Auftreten, wie es sich allenfalls Großbritannien <br />
in früheren Zeiten erlaubt hätte und dafür jede <br />
Menge Kritik erhalten hätte. Kein anderer Staat <br />
(außer Österreich bzgl. der Benes-Dekrete) hat <br />
sich in letzter Zeit so wenig kompromißbereit <br />
gezeigt. Dabei hat es bisher zum Wesen der <br />
europäischen Integration (übrigens gerade in <br />
dieser Hinsicht fußend auf den Ideen und Plänen <br />
zweier bedeutender Franzosen!) gehört, zunächst <br />
einmal Kröten zu schlucken und ggf. auch <br />
vorübergehend Dysfunktionalitäten in Kauf zu <br />
nehmen, um zunächst einmal eine Erweiterung, <br />
Vertiefung oder beides zu erlangen. Und wenn sich <br />
dann ergibt, daß das System danach wirklich nicht <br />
mehr funktioniert, man den ´Neuen´ aber zumindest <br />
schon einmal in Form eines Kompromisses deutlich <br />
gezeigt hat, daß man Wert auf sie legt und sie <br />
ernst nimmt (Die Beitritts´verhandlungen´ haben <br />
dazu sicher nicht beigetragen), kann man umso <br />
leichter eine erfolgreiche Modifikation erreichen, <br />
weil diese Länder sehen werden, daß es nicht nötig <br />
ist, sich so an ihre Kommissare zu klammern, weil <br />
sie auch so gehört werden. <br />
Im übrigen kommt zu der erwähnten <br />
Kompromißlosigkeit, die ich an Frankreichs <br />
Auftreten störend finde, eine kaum erträgliche <br />
Arroganz und Selbstherrlichkeit, die z. B. Herrn <br />
Chirac dazu führt, darüber zu entscheiden, zu <br />
welchen Fragen sich die Beitrittsstaaten mal <br />
lieber nicht äußern sollen und die Herrn de <br />
Villepin veranlassen, den Verfolg französische <br />
Wirtschafts- und Machtinteressen als Verteidigung <br />
des ´Tempels des Friedens´ UNO zu verkaufen. In <br />
diesem Zusammenhang auch: Willkommen im Kongo! <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1640</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1640</guid>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2003 00:09:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd@Europa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Solch eine Fehleinschätzung habe ich hier schon <br />
lange nicht mehr gelesen.  <br />
 <br />
Glaubt denn jemand, daß mit der &quot;alten&quot; Lösung die <br />
kleinen Staaten mehr Einfluß in der EU gewinnen? <br />
 <br />
Das Rotationsprinzip ist bei 27 Mitgliedern völlig <br />
absurd. <br />
Die kleinen Staaten müssen sehen, wie sie sich in <br />
einer technisch funktionsfähigen EU durchsetzen. <br />
Es gibt einige Mittel (siehe Zustimmung zum <br />
Irakkrieg). <br />
 <br />
Soll die Bürokratie noch mehr aufgebläht werden? <br />
 <br />
Wasch´ mir den Pelz, aber mach´ mich nicht naß - <br />
das ist keine Lösung. <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1636</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1636</guid>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2003 19:23:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Europa</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>GegenGerd schrieb: </p>
<blockquote><p>Neben der Verteidigung des ´Tempels des Friedens´ <br />
UNO ist die französische Außenpolitik auch sonst <br />
total moralfixiert. </p>
</blockquote><p>
 <br />
...seit 1789, als die Revolution sich anschickte, <br />
ihre Protagonisten so charmant mittels Guillotine <br />
ins Jenseits zu befördern. <br />
 <br />
Politische Auseinandersetzungen wurden auch später <br />
sehr &quot;praktisch&quot; und &quot;unkonventionell&quot; gelöst. <br />
Ähnlich übrigens wie zu Lenins Zeiten, als die <br />
Tscheka unter Felix Dsershinski die Leute killte, <br />
nämlich diejenigen, denen sie versprach, sie vom <br />
Joch der Bourgeoisie befreien zu wollen, nämlich <br />
die ländliche Bevölkerung, die vorher maßgeblich <br />
dazu beigetragen hatte, das Zarenregime zu <br />
stürzen. Aber Schwamm drüber, hätte Zeus gesagt. <br />
 <br />
Oder wie im Iran 1979: Eine Diktatur löst die <br />
andere ab. Die Frage, die sich stellt, ist <br />
eigentlich nur noch: Welche war die <br />
Schrecklichere. <br />
 <br />
Diese Frage kann ich für mich eigentlich nur so <br />
beantworten: <br />
 <br />
Wenn ein Regime mit dem Versprechen antritt, einen <br />
zweifellos schlimmen Missstand abschaffen zu <br />
wollen, indem es mit noch grauenhafteren Methoden <br />
versucht, seine Ideologie vom &quot;perfekten&quot; Menschen <br />
und der &quot;perfekten&quot; Gesellschaft durchzusetzten <br />
und dabei Abermillionen Menschen in den Tod <br />
schickt, verdient nur größte Abscheu. <br />
 <br />
Mao mit seiner Kulturrevolution (etwa 30 Mio. <br />
Opfer) ist da mit das erschütterndste Beispiel. <br />
 <br />
Wer da egoistische nationale  </p>
<blockquote><p>Interessen zu entdecken glaubt, der kann nur <br />
irren. Nach dem vehementen Engagement für eine <br />
Öffnung Europas für Agrarprodukte aus <br />
Entwicklungsländern (nicht!), beweisen uns unsere <br />
Nachbarn nun, wie ernst sie die Osterweiterung der <br />
EU nehmen... </p>
</blockquote><p>
 <br />
Da muss ich einhaken: <br />
 <br />
Gleichberechtigung im Welthandel wird es für die <br />
Entwicklungsländer nur dann geben, wenn ihre <br />
verarbeitende Industrie - also die in ihren <br />
Herstellerländern - gleiche Wettbewerbschancen hat <br />
im Vergleich zu den Industriestaaten in der <br />
nördlichen Hemisphäre. <br />
 <br />
Aber da die Beitrittsstaaten ja laut  </p>
<blockquote><p>Chirac eh keinen Anspruch auf eigene Interessen <br />
oder Ansichten haben, ist das vermutlich schon <br />
ganz ok so... </p>
</blockquote><p>
 <br />
Hauptsache ist, der feine Herr bezieht sein Wasser <br />
aus vergoldeten Wasserhähnen. Ich gönne es ihm ja. <br />
Aber Anderen sollte er es auch gönnen. </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1620</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1620</guid>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2003 00:28:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd@GegenGerd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diplomatie à la francaise</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Verteidigung des ´Tempels des Friedens´ <br />
UNO ist die französische Außenpolitik auch sonst <br />
total moralfixiert. Wer da egoistische nationale <br />
Interessen zu entdecken glaubt, der kann nur <br />
irren. Nach dem vehementen Engagement für eine <br />
Öffnung Europas für Agrarprodukte aus <br />
Entwicklungsländern (nicht!), beweisen uns unsere <br />
Nachbarn nun, wie ernst sie die Osterweiterung der <br />
EU nehmen... Aber da die Beitrittsstaaten ja laut <br />
Chirac eh keinen Anspruch auf eigene Interessen <br />
oder Ansichten haben, ist das vermutlich schon <br />
ganz ok so... <br />
 <br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,25188">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,25188</a><br />
2,00.html </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1606</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1606</guid>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2003 04:38:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd</dc:creator>
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