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<title> - Kriegsgrund-Recycling</title>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/</link>
<description>Das offizielle Amerikanski Forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessanter Artikel dazu: <br />
 <br />
Wie gefährlich ist das Regime von Saddam Husein? <br />
Und wen bedroht es? <br />
von Volker Perthes <br />
 <br />
<a href="http://www.swp-berlin.org/produkte/bparchiv/nahost">http://www.swp-berlin.org/produkte/bparchiv/nahost</a><br />
5.htm <br />
 <br />
 <br />
Auszug: <br />
 <br />
So vermuteten die Inspekteure zwar, daß der Irak <br />
noch ungefähr sieben selbstgebaute Scud-Raketen <br />
versteckt halte - Mittelstreckenraketen, die Ziele <br />
in Iran, den Golfmonarchien, Jordanien, Israel, <br />
Syrien oder der Türkei erreichen könnten. Sie <br />
hatte aber den Verbleib von 817 der insgesamt 819 <br />
vom Irak importierten Scud-Raketen klären können, <br />
konnte also verifizieren, daß, die Raketen, die in <br />
den beiden Golfkriegen nicht verschossen worden <br />
waren, tatsächlich vernichtet worden war. <br />
Amerikanische Beobachter sprechen heute von bis zu <br />
25 Scud-Raketen und einigen Raketenwerfern, die <br />
der Irak noch haben könne, aber auch das ist wenig <br />
im Vergleich zu früheren Rüstungspotentialen. <br />
Zahlreiche Produktionsanlagen für Raketen und <br />
Raketenwerfer wurden unter Aufsicht der Kommission <br />
zerstört; das gleiche gilt für die großen Fabriken <br />
für biologische und chemische Kampfstoffe. In <br />
mehreren hundert Produktions- und <br />
Forschungsstätten, die zur Herstellung und <br />
Erprobung von Raketen oder von atomaren, <br />
biologischen oder chemischen Waffen genutzt werden <br />
könnten, wurden Überwachungssysteme installiert. <br />
Die Kommission zerstörte oder akzeptierte <br />
irakische Dokumente über die Zerstörung von nahezu <br />
100.000 Stück chemischer Artilleriemunition, von <br />
über 400 Tonnen einsatzbereiten chemischen <br />
Kampfstoffe und von einigen Tausend Tonnen von <br />
Vorprodukten zur Herstellung solcher Kampfstoffe, <br />
die der Irak 1991, am Ende des Kuwaitkriegs, noch <br />
besaß. Die Kommission vermutete allerdings, daß <br />
der Irak noch ernstzunehmende Restmengen <br />
chemischer und biologischer Waffen versteckt <br />
hielt. Zumindest bestanden starke Zweifel an der <br />
ordnungsgemäßen Vernichtung von, unter anderem, <br />
eineinhalb Tonnen VX-Gas, etwa 550 mit Senfgas <br />
gefüllten Artilleriegeschossen, bis zu 500 <br />
Fliegerbomben und mehrerer Raketensprengköpfe mit <br />
chemischen oder biologischen Kampfstoffen. Die <br />
Kommission erhielt auch bis zum Abbruch ihrer <br />
Tätigkeit keine sie überzeugenden Antworten auf <br />
Fragen nach dem Verbleib von Nährlösungen zur <br />
Herstellung bakteriologischer Kampfstoffe.  <br />
 <br />
Es steht außer Frage, daß der Irak immer wieder <br />
versucht hat, die Inspekteure zu täuschen, <br />
Bestände zu verheimlichen und Dokumente über <br />
frühere Rüstungsvorhaben zu verstecken. Kein <br />
Regime, das unter internationalen Sanktionen <br />
steht, würde nicht versuchen, zu betrügen und <br />
Auflagen zu umgehen. Daß die UN-Kommission <br />
gleichzeitig von den USA zu Spionagezwecken <br />
mißbraucht wurde, diente dem Irak später als <br />
zusätzliches Argument, um sich einer <br />
Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit oder der ihrer <br />
Nachfolgerinstitution im Irak zu widersetzen. <br />
Gerade weil seit Ende 1998 keine Inspekteure mehr <br />
im Land sind, besteht im einzelnen keine absolute <br />
Klarheit darüber, welches Rüstungspotentiale der <br />
Irak heute noch hat. Man kann vermuten, daß der <br />
Irak versucht hat, einen Teil seiner eigenen <br />
Forschung und wahrscheinlich auch der Produktion <br />
in Bereichen wiederaufzunehmen, die ihm unter den <br />
Waffenstillstandsbedingungen verboten sind, <br />
insbesondere von C-Waffen und von Raketen <br />
mittlerer Reichweite. Die von der UNSCOM <br />
eingerichteten Überwachungsanlagen in <br />
entsprechenden Fabriken oder Labors sind nach dem <br />
Abzug der Inspekteure jedenfalls abgebaut worden. <br />
Die irakische Regierung hat sich immer wieder <br />
bemüht, das Rüstungsembargo zu durchbrechen und <br />
etwa Leitsysteme für die Flugabwehr, aber auch <br />
Teile für die Produktion von Raketen und <br />
chemischer Munition auf dem internationalen grauen <br />
Markt zu erwerben. Andere Waffen - gepanzerte <br />
Fahrzeuge, Artilleriegeschütze, Flugabwehrraketen <br />
und Boden-Boden-Raketen - werden in <br />
Eigenproduktion hergestellt; dies ist auch in <br />
keiner Weise verboten. Die Wirtschaft ist in hohem <br />
Maße militarisiert. So hat die privilegierte <br />
finanzielle Ausstattung des Ministeriums für <br />
Militärproduktion es diesem erlaubt, Techniker und <br />
Ingenieure in ihren Jobs zu halten, die <br />
andernfalls wie Zehntausende irakischer Fachkräfte <br />
das Land wohl verlassen hätten. <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=922</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=922</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 16:23:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Evi Dentz @ GegenGerd, Nachtrag</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>GegenGerd, 2 schrieb: </p>
<blockquote><p>Usw. usf. Spielen alle diese Aspekte vor der fixen <br />
Idee, die USA würden sowieso immer lügen, keine <br />
Rolle mehr?  Welche dieser Ungereimtheiten und der <br />
vielen anderen, die ich hier gar nicht alle <br />
aufführen, haben sich denn durch die Arbeit der <br />
Inspektoren, geschweige denn, durch die - von der <br />
UNO ultimativ geforderte aktive Kooperation der <br />
Iraker! - tatsächlich geklärt? Was läßt sie so <br />
sicher sein, daß nicht die Iraker - wieder einmal <br />
- gelogen haben? </p>
</blockquote><p>
 <br />
 <br />
Weder bin ich der Meinung, die USA würden sowieso <br />
immer lügen, noch halte ich die Vertreter des <br />
Saddam-Hussein-Regimes für besonders <br />
vertrauenswürdige oder kooperationsbereite <br />
Gesprächspartner.  <br />
 <br />
Natürlich ist es durchaus möglich, dass irgendwo <br />
im Irak noch Fässer mit Senfgas herumliegen. (Ob <br />
diese Fässer, sofern vorhanden, eine Bedrohung <br />
darstellten, ist allerdings eine andere Frage. <br />
Tatsache ist jedenfalls, dass sie in diesem Krieg <br />
nicht zum Einsatz kamen.) <br />
 <br />
Aber: Diese Waffen sind der offizielle <br />
Kriegsgrund! Und dennoch haben die USA ganz <br />
offensichtlich keine Ahnung, wo sie zu finden sein <br />
sollen! <br />
Dabei gab es monatelange Beweisführungen, böse <br />
Vorwürfe an die Blix-Inspektoren usw.  <br />
Beweist das denn nicht, dass die ganze Show vor <br />
dem UN-Sicherheitsrat ein einziges Kasperletheater <br />
war? <br />
 <br />
Und in dieser Situation traut sich Condoleezza <br />
Rice, anzudeuten, wenn die Waffen nicht zu finden <br />
seien, dann müssten sie eben über die Grenze nach <br />
Syrien geschmuggelt worden sein, und in diesem <br />
Fall müsse die internationale Gemeinschaft - mal <br />
wieder - &quot;handeln&quot;. Ich finde das beunruhigend. <br />
Sie nicht? <br />
 <br />
 <br />
Gruß, Evi Dentz <br />
 <br />
(Tut mir übrigens leid, dass ich neulich nicht <br />
mehr geantwortet habe. Erst bin ich nicht <br />
dazugekommen, und dann habe ich angenommen, sie <br />
würden dieses Forum nicht mehr besuchen. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" /> <br />
 <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=921</link>
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<pubDate>Fri, 09 May 2003 15:57:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Evi Dentz @ GegenGerd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>PS: aus Transparenzgründen der Link: <br />
<a href="http://www.zeit.de/2002/40/Politik/print_200240_in">http://www.zeit.de/2002/40/Politik/print_200240_in</a><br />
spektoren.html </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=916</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=916</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 12:46:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann zitiere ich die Zeit VOR Beginn der <br />
UNMOVIC-Inspektionen: <br />
 <br />
Wieder werden sie lügen, täuschen, hinhalten. <br />
Wieder werden Dokumente auf unerklärliche Weise <br />
verschwinden, Materialbilanzen nicht stimmen, <br />
Schüssel zu verdächtigen Anlagen plötzlich <br />
unauffindbar sein. Wieder werden die <br />
UN-Waffeninspektoren mit eingeschüchterten <br />
irakischen Wissenschaftlern über den <br />
Verwendungszweck technischer Anlagen streiten. <br />
[...] <br />
 Die Zahl der Skeptiker ist gewaltig, die kleine <br />
Schar der Spezialisten gespalten. Der Schwede Rolf <br />
Ekeus, ehemaliger Chefinspektor, verlangt Regeln, <br />
die Saddam Hussein keinen Spielraum lassen. <br />
Charles Duelfer, der vormalige Stellvertreter, <br />
glaubt, selbst die strengsten Regeln nützten <br />
nichts, Saddam werde im Katz-und-Maus-Spiel immer <br />
siegen. Der Amerikaner David Kay, ein anderer <br />
früherer Inspektor, spricht von &quot;mission <br />
impossible&quot;. [...] <br />
 Die Bilanz von sieben Jahren Waffeninspektionen <br />
im Irak fällt zwiespältig aus. Zum einen wurde das <br />
irakische Atomwaffenprogramm aufgedeckt und nahezu <br />
völlig zerstört. Vernichtet wurden auch erhebliche <br />
Teile des Chemiewaffenarsenals. UN-Inspektoren <br />
enttarnten die wichtigste irakische <br />
Biowaffenfabrik und ließen sie sprengen. So weit <br />
die Erfolge. Auf der anderen Seite stehen offene <br />
Fragen, Ungereimtheiten und eine lange Geschichte <br />
von Täuschung, Lüge und Betrug. &quot;Die Irakis haben <br />
uns nicht alles offen gelegt&quot;, konstatiert die <br />
Inspektorin Gabriele Kraatz-Wadsack: &quot;Sie haben <br />
falsche Dokumente präsentiert, falsche Aussagen, <br />
falsche Personen.&quot; [...] <br />
Wohl aus Furcht vor Enthüllungen des Überläufers <br />
machten die Irakis umfassendere Angaben über ihr <br />
Biowaffenprogramm. Allerdings behaupteten sie, sie <br />
hätten ihre Biowaffenbestände bereits im Juli 1991 <br />
zerstört. Dafür fehlt bis heute aber jeglicher <br />
Beweis. Drei Jahre lang waren die <br />
Unscom-Inspekteure damit beschäftigt, die <br />
irakischen Bekenntnisse auf Richtigkeit zu <br />
überprüfen. Sie stießen auf Lücken, Widersprüche <br />
und Ungereimtheiten. [...] <br />
 Nach irakischen Angaben waren 25 <br />
Scud-Raketensprengköpfe mit Biowaffenmaterial <br />
befüllt worden, fünf davon mit dem <br />
Milzbranderreger Anthrax, 16 mit dem Bakteriengift <br />
Botulinumtoxin und vier mit dem krebserregenden <br />
Pilzgift Aflatoxin. Bei der Analyse von Proben aus <br />
Containern, in denen die Sprengköpfe gelagert <br />
waren, fanden die Inspektoren tatsächlich <br />
Rückstände von Anthrax - allerdings in sieben <br />
Containern statt in fünf. Daraufhin änderten die <br />
Irakis einfach ihre Angaben - man habe offenbar <br />
doch 16 Anthrax-Raketenköpfe und bloß fünf mit <br />
Botulinumtoxin produziert statt umgekehrt. [...] <br />
Doch Biowaffeninspekteure finden selten einen <br />
untrüglichen Beweis. Biowaffenlabors lassen sich <br />
leicht säubern und desinfizieren. Ein und dieselbe <br />
Produktionsanlage lässt sich zur Herstellung von <br />
biologischen Pestiziden oder Futtermitteln ebenso <br />
einsetzen wie zur Herstellung von Biowaffen. &quot;Im <br />
Biowaffenbereich kann man alles als zivile <br />
Produktion tarnen&quot;, sagt Kraatz-Wadsack. [...] <br />
 Um den Dingen wirklich auf den Grund gehen zu <br />
können, benötigen die Inspekteure präzise <br />
Informationen über Planung, Ziele und Geschichte <br />
des jeweiligen Waffenprogramms. Über solche <br />
Hintergründe schwiegen sich die irakischen Stellen <br />
stets aus. Deshalb konnten die <br />
Biowaffeninspekteure nie ganz erhellen, warum die <br />
Irakis Tonnen des Krebserregers Aflatoxin <br />
produzierten und nach eigenen Angaben sogar einige <br />
Raketensprengköpfe damit füllten. [...] <br />
 <br />
Usw. usf. Spielen alle diese Aspekte vor der fixen <br />
Idee, die USA würden sowieso immer lügen, keine <br />
Rolle mehr?  Welche dieser Ungereimtheiten und der <br />
vielen anderen, die ich hier gar nicht alle <br />
aufführen, haben sich denn durch die Arbeit der <br />
Inspektoren, geschweige denn, durch die - von der <br />
UNO ultimativ geforderte aktive Kooperation der <br />
Iraker! - tatsächlich geklärt? Was läßt sie so <br />
sicher sein, daß nicht die Iraker - wieder einmal <br />
- gelogen haben? <br />
 <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=915</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=915</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 12:45:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd, 2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich zitiere mal den UNSCOM-Bericht von 1999 in nur <br />
einigen Auszügen: <br />
<a href="http://www.fas.org/news/un/iraq/s/990125/dis-intr.">http://www.fas.org/news/un/iraq/s/990125/dis-intr.</a><br />
htm <br />
 <br />
17. In response to the Commission´s requests for <br />
relevant documents, Iraq has repeatedly claimed <br />
that they no longer exist or cannot be located, a <br />
claim which often has been shown to be false, <br />
either because inspection activities have in fact <br />
located precisely such documents or because Iraq <br />
has reversed its stated position and then produced <br />
relevant documents. <br />
33. Iraq declared that 550 shells filled with <br />
mustard had been &quot;lost&quot; shortly after the Gulf <br />
War. To date, no evidence of the missing munitions <br />
has been found. Iraq claimed that the chemical <br />
warfare agents filled into these weapons would be <br />
degraded a long time ago and, therefore, there <br />
would be no need for their accounting. However, a <br />
dozen mustard-filled shells were recovered at a <br />
former CW storage facility in the period <br />
1997-1998. The chemical sampling of these <br />
munitions, in April 1998, revealed that the <br />
mustard was still of the highest quality.  <br />
35. The degree of verification achieved is not <br />
satisfactory. Iraq declared that it had produced a <br />
total of 3.9 tonnes of VX. Iraq provided documents <br />
on production in 1988, but failed to provide <br />
verifiable evidence for its activities in 1990. <br />
Iraq also denies that it weaponized VX. Sampling <br />
by the Commission of special warheads has thrown <br />
significant doubt upon this claim. <br />
37. Since the adoption of Security Council <br />
resolution 687 (1991) in April 1991 and until July <br />
1995, Iraq denied that it had had any proscribed <br />
biological warfare (BW) activities. Based on the <br />
results of its inspection and verification <br />
activities, the Commission assessed and reported <br />
to the Council in its report of April 1995, that <br />
Iraq had not provided an account of its proscribed <br />
biological programme nor accounted for materials <br />
and items that may have been used or acquired for <br />
such a programme. The Commission stated that with <br />
Iraq´s failure to account for the use of these <br />
items and materials for legitimate purposes, the <br />
only conclusion that can be drawn is that there is <br />
a high risk that they had been purchased and used <br />
for a proscribed purpose - acquisition of <br />
biological warfare agent. Iraq was provided with <br />
evidence collected by the Commission. On 1 July <br />
1995, Iraq, for the first time, acknowledged that <br />
it had had an offensive BW programme but still <br />
denied any weaponization. Subsequently, in August <br />
1995, after the departure form Iraq of Lt. Gen. <br />
Hussein Kamel Hassan, Iraq admitted that it had <br />
weaponized BW agents and deployed biological <br />
weapons for combat use. <br />
41. Finally, it needs to be recognised that Iraq <br />
possesses an industrial capability and knowledge <br />
base, through which biological warfare agents <br />
could be produced quickly and in volume, if the <br />
Government of Iraq decided to do so.  <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=914</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=914</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 12:36:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kriegsgrund-Recycling</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wunder über Wunder - mit einem bißchen gutem <br />
Willen können selbst nicht auffindbare <br />
Kriegsgründe wiederverwertet werden: <br />
 <br />
Aus der Süddeutschen: <br />
 <br />
Die US-Sicherheitsberaterin zeigte sich &quot;absolut <br />
sicher&quot;, dass die von den USA in Irak vermuteten <br />
Massenvernichtungswaffen schließlich auftauchen <br />
würden. Es sei auch möglich, dass einige dieser <br />
Waffen außer Landes gebracht worden seien.  <br />
 <br />
Die Regierung in Damaskus versichere, dass keine <br />
Waffen über die Grenze nach Syrien gelangt seien. <br />
Sollte sich dieses Versprechen als falsch <br />
herausstellen, entstehe aber eine &quot;äußerst ernste <br />
Situation&quot; und die &quot;internationale Gemeinschaft&quot; <br />
müsse &quot;handeln&quot;. <br />
 <br />
<a href="http://sueddeutsche.de/ausland/artikel/995/10985/">http://sueddeutsche.de/ausland/artikel/995/10985/</a> <br />
 <br />
 <br />
&quot;And the weapons of mass destruction? Whatever <br />
happened to them? I´m sure we´ll find some.  <br />
They´re being flown in right now in a C-130.&quot; <br />
Ron Reagan Jr <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=903</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=903</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 09:32:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Evi Dentz</dc:creator>
</item>

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