Das wars mit dem Benziner

Albert Schweizer, Freitag, 07. Juli 2017, 01:07 (vor 527 Tagen)

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volvo-ab-2019-neue-modelle-nur-...

Noch schlimmer:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/frankreich-will-diesel-und-benzinautos-verbi...

Norwegen, Indien und andere haben sich angeschlossen.

Und Deutschland?

Wird wohl warten, bis die Dreckschleudern nur noch als Altmetall zu gebrauchen sind.

VW rechnet sich inzwischen die serbelnden Verkaufszahlen schön:

https://www.welt.de/wirtschaft/article166140697/VW-Tochter-soll-Verkaufszahlen-manipuli...

und ruft ihre Kisten zurück:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/bremsprobleme-vw-ruft-766000-autos-zurueck-143...

Fazit: Der Verbrennungsmotor ist tot.

Es lebe der saubere, amerikanisch entwickelte Elektroantrieb!

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Samstag, 08. Juli 2017, 12:29 (vor 526 Tagen) @ Albert Schweizer

Fazit: Der Verbrennungsmotor ist tot.
_____________________________________

Eindeutig nein.

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Montag, 10. Juli 2017, 17:55 (vor 524 Tagen) @ udosefirothh

Fazit: Der Verbrennungsmotor ist tot.
_____________________________________

Eindeutig nein.

Wie recht Du hast...:-D

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/geldanlagen-report-warnung-zum-richtigen-zeitp...

https://qz.com/1024886/nobody-in-hong-kong-wants-a-teslanasdaq-tslaanymore/

Das wars mit dem Benziner

NN, Montag, 10. Juli 2017, 21:52 (vor 523 Tagen) @ alex

@Albert @Schlemiel

Mal ehrlich:


Verkauft ihr Teslas?

Haltet ihr Tesla-Aktien?

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Dienstag, 11. Juli 2017, 19:20 (vor 522 Tagen) @ NN

Falls es so ist, wäre es auch egal. Kapital investiert man wegen der Rendite
oder des Kurs Potentials.
Das Manko des E-Autos ist die Speicherkapazität und des Speicher Mediums.
Nach dem heutigen Stand der Technik würden bei der Masse von Autos für die
notwendigen Akkus mehr als das vierfache des Weltbestandes an Lithium be-
nötigt. Bleibt dann noch die Frage... woher?

Das wars mit dem Benziner

NN, Mittwoch, 12. Juli 2017, 15:40 (vor 522 Tagen) @ udosefirothh

Falls es so ist, wäre es auch egal. Kapital investiert man wegen der Rendite
oder des Kurs Potentials.

Das ist völlig richtig. Das kann jedoch, wenn man einmal von allgemeinen Marktereignissen absieht, mit überzogenen Erwartungen oder völligen Fehleinschätzungen verbunden sein, die (in manchen Fällen) auch weltanschalicher Natur sein können.

In diesem Zusammenhang sei an die bizarre Geschichte mit den Genussrechten des Ökoenergieunternehmens Prokon erinnert. Die Anleger investierten nicht allein wegen der versprochenen 6-8% Rendite, sondern auch aus moralischen Beweggründen ("Kleines, sauberes Energieunternehmen gegen die großen Konzerne" usw. usf.), die ausgeprägt genug waren, um allgemein zugängliche Warnungen (etwas durch Finanztest) zu ignorieren.

(Fairerweise: Tesla ist mit einiger Sicherheit nicht so ein Harakiri-Geschäftsmodell wie Prokon.)

Das Manko des E-Autos ist die Speicherkapazität und des Speicher Mediums.
Nach dem heutigen Stand der Technik würden bei der Masse von Autos für die
notwendigen Akkus mehr als das vierfache des Weltbestandes an Lithium be-
nötigt. Bleibt dann noch die Frage... woher?


Vermutlich werden mittel- bis langfristig deutlich mehr Stadtautos E-Fahrzeuge sein.


Und darüber hinaus spielen in diesem Rahmen der politische (Lenkungs)Wille und das Verbraucherverhalten / die Nachfrage eine besondere Rolle.


Ich bin mir nicht sicher, wie sich letzere genau entwickeln werden. Teile der jüngeren Generationen in Deutschland sind penetrant ökig und haben als (meistens Stadtbewohner) relativ häufig einen vergleichsweise geringeren Bedarf an individueller Automobilität.

Wobei sich das mit zunehmendem Alter auch wieder etwas auswachsen kann.

Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Donnerstag, 20. Juli 2017, 13:13 (vor 514 Tagen) @ NN

@Albert @Schlemiel

Mal ehrlich:


Verkauft ihr Teslas?

Haltet ihr Tesla-Aktien?

Nein. Tesla (als Gründer der neuen E -Mobilität im Überbegriff) wird die Welt 2024 erobern. Das ist natürlich Fakt. Rumgeseiere von Verbrenner -Fans ist da wenig hilfreich, es erinnert vielmehr an den Gründer von «Nokia», der beim Erscheinen des Iphones sinngemäss meinte: «Der Scheiss will doch niemand.»

Tesla ist mittlerweile mehr wert als alle deutschen Autofirmen. Dass die sich weigern, endlich auf die neue, umweltfreundliche Technologie umzusteigen und dies mit perfiden PR -Kampagnen unterstützen, kann man verstehen. Muss man aber nicht. Es wird ihnen so ergehen wie dem finnischen Handy -Konzern.

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:13 (vor 513 Tagen) @ Schlemiel

Nichts ist Fakt..

Das wars mit dem Benziner

Albert Schweizer, Freitag, 21. Juli 2017, 20:30 (vor 512 Tagen) @ udosefirothh

Nichts ist Fakt..

Die Sache ist gegessen. Die Emobile haben gesiegt. Die Benziner sind am Straucheln. Respektive in Deutschland gerade daran, sich selber zu demontieren:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/ungeheurer-verdacht-gegen-deutsche-autokonze...

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Montag, 24. Juli 2017, 17:08 (vor 510 Tagen) @ Albert Schweizer

"Die Sache ist gegessen. Die Emobile haben gesiegt."

____________________________________________________

Hmmm, sieh Dir mal die Zulassung Zahlen an; noch Fragen?

Das wars mit dem Benziner

Divara @, Dienstag, 25. Juli 2017, 08:07 (vor 509 Tagen) @ udosefirothh

Ein einziger Mensch kann ein ganzes Forum zerstören. Und keiner hat den Mut zu sagen: Schluss.

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:20 (vor 507 Tagen) @ Divara

Ein einziger Mensch kann ein ganzes Forum zerstören. Und keiner hat den Mut zu sagen: Schluss.

Von was redest Du?

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Donnerstag, 27. Juli 2017, 17:22 (vor 507 Tagen) @ udosefirothh

"Die Sache ist gegessen. Die Emobile haben gesiegt."

____________________________________________________

Hmmm, sieh Dir mal die Zulassung Zahlen an; noch Fragen?

Und das hier ist das Lustigste:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/kommentar-zu-viel-oel-15124880.html

Kann sich noch jeder erinnern an die Tage des Fahrverbots wegen des Ölpreisschocks?
Und dann das ganze Gesabbel um das zur Neige gehende Öl, das uns nach den
üblichen Alarmisten schon seit Jahren ausgeht?

Das wars mit dem Benziner

0blomow, Freitag, 28. Juli 2017, 03:52 (vor 506 Tagen) @ alex

"Die Sache ist gegessen. Die Emobile haben gesiegt."

____________________________________________________

Hmmm, sieh Dir mal die Zulassung Zahlen an; noch Fragen?


Und das hier ist das Lustigste:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/kommentar-zu-viel-oel-15124880.html

Quelle:
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html


Kann sich noch jeder erinnern an die Tage des Fahrverbots wegen des Ölpreisschocks?
Und dann das ganze Gesabbel um das zur Neige gehende Öl, das uns nach den
üblichen Alarmisten schon seit Jahren ausgeht?

Das war wohl 1973 oder 74, der Ölpreisschock, der seinen Namen durchaus verdiente.
Die Opec { Organization of the Petroleum Exporting Countries} einigte sich auf deutlich höhere Exportpreise,
zudem reduzierte sie die Fördermengen.
Ich erinnere mich noch recht gut, denn noch kurz vor diesem Schock tankte ich Super für 49,9 Pfg./litr. und
kam für 16,- DM von Börlin nach Bremen ( im Transit-Osten fuhr man natürlich artig V-max 100 kmh ).

Das damalige Standardwerk "Erdöl für Europa" versuchte einen historischen Abriss und eine Analyse der
aktuellen 'Krise'.
Zwei Thesen habe ich noch in Erinnerung:
1.) Exploration: Das Oligopol reduziert die ( teure ) Suche nach weiteren 'Ölquellen', sobald die mögliche Fördermenge der
nächsten 25 Jahre gesichert scheint resp. erschlossen ist.
So verwundert es nicht, dass es in der Literatur der frühen 1920er Jahre hieß, ab 1940 müsse eine Zuteilung des Erdöls erfolgen.
Größere Untersuchungen aus den 1930ern "bewiesen" die Erschöpfung der Ölquellen in den Jahren 1955 bis maximal 1960.
Und so forfaitierte sich die Prognosen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.
Natürlich beutete man nur die größeren Erdöllager aus. ( Kleine zu erschließen, lohnte sich nicht.)
Di Verfahren der Suche waren bis Mitte der 1960 der heutigen Technologie noch weit unterlegen.
So ergab sich, dass viele Probebohrungen erfolgen mussten, bevor man endlich - mit Glück - eine ordentliche Lagerstätte fand.

Da die Abgaben an die - wie es damals hieß - Scheichs zwar gering, in der Summe jedoch erheblich war, wurden die tiefliegenden Öllager in der Regel nur zu 60 Prozent ( der tatsächlich vorhandenen Menge ) geleert. Wir erinnern uns an die
Kinofilme, wo gezeigt wurde, man bräuchte eine Ölader nur anzubohren und schon schießt mit Überdruck eine Fontäne in den Himmel. indrucksvoll ! Aber das ist nur anfänglich der Fall. Später muß man pumpen.
Minderwertiges Öl wurde ( zB mit hohem Schwefelanteil ) wurde nicht entnommen.
Die riesigen im Schiefer gebundenen Ölreserven Nord-Amerikas waren schon in den 1930er Jahren bekannt.
Noch nach dr Krise hieß es, eine Gewinnung des Schiefer-Öls würde nur lohnen bei einem Weltmarktpreis über 80 USD/Barrel.
Der Preis für ein Barrel belief sich in den 1970ern auf rund 10 $ ( Ein Barrel meint 156 oder 159 ltr. Rohöl )
[image]
Quelle:
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html


Noch zwei, drei Zahlen, die ich in der jüngeren Vergangenheit aufgeschnappt resp. behalten habe.

Die CO2-Abgase eines Kohlekraftwerkes entsprechen denen von 13 mio stinkenden VW-Golf-Diesel.

Noch eine Relation: Der Energieverbrauch zur Herstellung der SpezialBatterie für einen Teslar-PKW entspricht dem Energieverbrauch für 2-300.000 km eines Fiat 500. ( Das heißt: Der kleine Fiat wird in seiner Lebenszeit mit großer Wahrscheinlichkeit immer eine bessere Ökobilanz ( ggü.Teslar ) vorweisen können.

Grundsätzlich stimmt immer noch die alte Formel, die besagt:
Zur Herstellung eines Neuwagens wird soviel Energie verbraucht, dass die Ökobilanz immer negativ ist, selbst wenn nur ein Drittel der Kosten beim "Kraftstoffverbrauch" anfallen.
Insofern lohnt es, das alte stinkende Auto weiterzufahren - jedenfalls in ökologischer Hinsicht.
Da die hauptsächlichen Öko-Kosten während der Produktion anfallen.
Aber natürlich sollten neue Kraftfahrzeuge gesünder sein und sich sukzessive durchsetzen.

Leichte Kleinwagen ( max.Gewicht 0,5 to ) für die Stadt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 kmh und einer Reichweite von 50 bis 80 km wären m.E. durchaus ausreichend. Dann reichten auch 40 PS. Natürlich müssten die technischen Voraussetzungen für eine Aufladung am Straßenrand geschaffen werden. ( Karte rein, Schuko-Stecker rein, Aufladung in 30min. ) C'est ça!

Und - na klar - Erdoel ist zu wertvoll, um es zu verheizen. ( Man kann so viele andere Dinge daraus produzieren.)

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Mittwoch, 02. August 2017, 14:41 (vor 501 Tagen) @ 0blomow

"Die Sache ist gegessen. Die Emobile haben gesiegt."

____________________________________________________

Hmmm, sieh Dir mal die Zulassung Zahlen an; noch Fragen?


Und das hier ist das Lustigste:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/kommentar-zu-viel-oel-15124880.html

Quelle:
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html


Kann sich noch jeder erinnern an die Tage des Fahrverbots wegen des Ölpreisschocks?
Und dann das ganze Gesabbel um das zur Neige gehende Öl, das uns nach den
üblichen Alarmisten schon seit Jahren ausgeht?


Das war wohl 1973 oder 74, der Ölpreisschock, der seinen Namen durchaus verdiente.
Die Opec { Organization of the Petroleum Exporting Countries} einigte sich auf deutlich höhere Exportpreise,
zudem reduzierte sie die Fördermengen.
Ich erinnere mich noch recht gut, denn noch kurz vor diesem Schock tankte ich Super für 49,9 Pfg./litr. und
kam für 16,- DM von Börlin nach Bremen ( im Transit-Osten fuhr man natürlich artig V-max 100 kmh ).

Das damalige Standardwerk "Erdöl für Europa" versuchte einen historischen Abriss und eine Analyse der
aktuellen 'Krise'.
Zwei Thesen habe ich noch in Erinnerung:
1.) Exploration: Das Oligopol reduziert die ( teure ) Suche nach weiteren 'Ölquellen', sobald die mögliche Fördermenge der
nächsten 25 Jahre gesichert scheint resp. erschlossen ist.
So verwundert es nicht, dass es in der Literatur der frühen 1920er Jahre hieß, ab 1940 müsse eine Zuteilung des Erdöls erfolgen.
Größere Untersuchungen aus den 1930ern "bewiesen" die Erschöpfung der Ölquellen in den Jahren 1955 bis maximal 1960.
Und so forfaitierte sich die Prognosen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt.
Natürlich beutete man nur die größeren Erdöllager aus. ( Kleine zu erschließen, lohnte sich nicht.)
Di Verfahren der Suche waren bis Mitte der 1960 der heutigen Technologie noch weit unterlegen.
So ergab sich, dass viele Probebohrungen erfolgen mussten, bevor man endlich - mit Glück - eine ordentliche Lagerstätte fand.

Da die Abgaben an die - wie es damals hieß - Scheichs zwar gering, in der Summe jedoch erheblich war, wurden die tiefliegenden Öllager in der Regel nur zu 60 Prozent ( der tatsächlich vorhandenen Menge ) geleert. Wir erinnern uns an die
Kinofilme, wo gezeigt wurde, man bräuchte eine Ölader nur anzubohren und schon schießt mit Überdruck eine Fontäne in den Himmel. indrucksvoll ! Aber das ist nur anfänglich der Fall. Später muß man pumpen.
Minderwertiges Öl wurde ( zB mit hohem Schwefelanteil ) wurde nicht entnommen.
Die riesigen im Schiefer gebundenen Ölreserven Nord-Amerikas waren schon in den 1930er Jahren bekannt.
Noch nach dr Krise hieß es, eine Gewinnung des Schiefer-Öls würde nur lohnen bei einem Weltmarktpreis über 80 USD/Barrel.
Der Preis für ein Barrel belief sich in den 1970ern auf rund 10 $ ( Ein Barrel meint 156 oder 159 ltr. Rohöl )
[image]
Quelle:
http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html


Noch zwei, drei Zahlen, die ich in der jüngeren Vergangenheit aufgeschnappt resp. behalten habe.

Die CO2-Abgase eines Kohlekraftwerkes entsprechen denen von 13 mio stinkenden VW-Golf-Diesel.

Noch eine Relation: Der Energieverbrauch zur Herstellung der SpezialBatterie für einen Teslar-PKW entspricht dem Energieverbrauch für 2-300.000 km eines Fiat 500. ( Das heißt: Der kleine Fiat wird in seiner Lebenszeit mit großer Wahrscheinlichkeit immer eine bessere Ökobilanz ( ggü.Teslar ) vorweisen können.

Grundsätzlich stimmt immer noch die alte Formel, die besagt:
Zur Herstellung eines Neuwagens wird soviel Energie verbraucht, dass die Ökobilanz immer negativ ist, selbst wenn nur ein Drittel der Kosten beim "Kraftstoffverbrauch" anfallen.
Insofern lohnt es, das alte stinkende Auto weiterzufahren - jedenfalls in ökologischer Hinsicht.
Da die hauptsächlichen Öko-Kosten während der Produktion anfallen.
Aber natürlich sollten neue Kraftfahrzeuge gesünder sein und sich sukzessive durchsetzen.

Leichte Kleinwagen ( max.Gewicht 0,5 to ) für die Stadt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 kmh und einer Reichweite von 50 bis 80 km wären m.E. durchaus ausreichend. Dann reichten auch 40 PS. Natürlich müssten die technischen Voraussetzungen für eine Aufladung am Straßenrand geschaffen werden. ( Karte rein, Schuko-Stecker rein, Aufladung in 30min. ) C'est ça!

Und - na klar - Erdoel ist zu wertvoll, um es zu verheizen. ( Man kann so viele andere Dinge daraus produzieren.)


Klar, aus diesem Grund bin ich schon länger wieder Anhänger der Kernkrafttechnologie.
Aber was für Schlüsse sind auf den von Ihnen genannten Verläufen zu ziehen?
Zeit meines Lebens wird Alarmismus groß geschrieben, als junger Mensch lässt man sich davon
beeindrucken und kämpft Kämpfe mit, die sich im Laufe der Zeit als Don Quichotterien herausstellen.
Je älter man wird, desto häufiger macht man die Erfahrung, dass Lösungen für Probleme aus einer Ecke kommen,
die man vorher gar nicht in Betracht gezogen hatte und das Gleiche gilt oftmals für Bedrohungen, die aus umgesetzten guten Vorsätzen entstanden.
Nicht umsonst wird man so zum Skeptiker und Freund des Mephisto-Prinzips.
Aber letztendlich ist es auch ein Teil speziell deutscher Gesellschaftskritik, die sich seit bald 50 Jahren in die Hirne eingeätzt hat,
völlig unabhängig vom jeweiligen Bildungsstand.

Dazu gibt es einen schönen und aktuellen Text:

https://www.salonkolumnisten.com/vom-verunglueckten-denken/

Das wars mit dem Benziner

Jana @, Freitag, 04. August 2017, 16:38 (vor 499 Tagen) @ alex

Nicht umsonst wird man so zum Skeptiker und Freund des Mephisto-Prinzips.

Aber letztendlich ist es auch ein Teil speziell deutscher Gesellschaftskritik, die sich seit bald 50 Jahren in die Hirne eingeätzt hat,
völlig unabhängig vom jeweiligen Bildungsstand.

Das hast Du schön zusammengefasst, Alex.

Zeit meines Lebens wird Alarmismus groß geschrieben

Also da, wo ich aufgewachsen bin, war das umgekehrt. Wenn es bei uns was zu alarmieren gab, dann lag es ausschließlich im Westen. Östlich davon war dagegen immer alles paletti, wirklich alles. :-D

Den Artikel https://www.salonkolumnisten.com/vom-verunglueckten-denken/ finde ich auch gut, mit einigen Einschränkungen:
Es sind eben nicht nur die jammerdeutschen Abendlandverteidiger von Pegida und Co., die den Niedergang des Landes, Europas und der gesamten Welt an die Wand malen, sondern weite Bevölkerungskreise, beileibe nicht nur auf der Rechten.

Komisch, ich kenne natürlich auch - bzw. überwiegend - deutsche Koppschüttler (und in den Massenmedien gibt es fast ausschließlich solche), die meinen, dass alles immer schlimmer wird, im Moment zB wg. Diesel & "verseuchten" Eiern, aber keiner von ihnen ist bei der Pegida und die meisten sind links. "Auf der Rechten" ist es nur eine - wirklich kleine - Minderheit, die so tickt. Und warum wird explizit die Pegida genannt & nicht eine der unzähligen NGOs, die uns doch - immer erfolgreicher - in die Steinzeit führen?

Ich gebe dem Autor recht, dass der Alarmismus nicht nur in Deutschland der bestimmende Sound ist, natürlich ist es auch in den USA längst der Fall. Warum muss er aber, in diesem Zusammenhang, just auf Trump verweisen - ohne Al Gore zu erwähnen? Trump mag Angst vor illegaler Immigration und globalen Märkten verbreiten, aber um wie viel irrationaler und bewusst angsteinflößender ist doch Al Gores Klima-Alarmismus? Ich traue Trump zB zu, dass er seine Haltungen zu verschiedenen Aspekten der amerikanischen Innen- und Außenpolitik zwischendurch neu justiert, dass er sie also an der Realität misst. Ob das stimmt, weiß ich noch nicht; dafür weiß ich aber 100%ig, dass Al Gore das, mit seiner Agenda, niemals thún würde, no way.

Kurz & gut: Die überwiegende Mehrheit der Medien drischt auf Pegida & Trump ein und unser Salonkolumnist macht - in dieser Hinsicht - auch nix anderes. Es kann auch sein, dass er das gar nicht so "meint"; vllt. will er sich nur legitimieren & beweisen, dass er kein 180°-Abweichler vom Mainstream ist, und das macht mich so müde. ... Ellich, ich hab keine Lust mehr auf Diskussionen, bei denen man am Anfang einflechten muss, dass man den Fliegen nicht die Beinchen & den Schmetterlingen nicht die Flügel abreißt und dass man die Andersfarbigen nicht ausrotten will usw. Mich macht das Ganze eigentlich nicht mehr wütend sondern, wie gesagt, müde. Daher melde ich mich auch im Forum kaum noch zu Wort ...

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Samstag, 05. August 2017, 13:36 (vor 498 Tagen) @ Jana

"Es sind eben nicht nur die jammerdeutschen Abendlandverteidiger von Pegida und Co., die den Niedergang des Landes, Europas und der gesamten Welt an die Wand malen, sondern weite Bevölkerungskreise, beileibe nicht nur auf der Rechten"
____________________________________________________________________________________

Genau das aber ist die heutige Lebenslüge und die ist Systemübergreifend. links,
rechts, konservativ, totalitär oder reaktionär passen hier als Marker nicht mehr.
Im Grunde sind Gesellschaften immer konservativ und Veränderungen werden eher
lieber ausgeklammert.

Die Schnittmenge zwischen Linken, Rechten, und PEGIDA ist größer als die eta-
blierten roten Fabiana der Blöcker es zugeben wollen.

Ausgezeichnet der Hinweis, das ein Trump evtl. sogar noch lernfähig ist, da ein
Rückgradloser Pragmatiker, ein Gore wäre hier verblendet von der eigenen Fama
und Nimbus. Trump ist die zweite Hälfte des Janusköpfigen Gore!

Aber... macht es dies Dilemma etwa ein Jota besser? Nöe

Das wars mit dem Benziner

Jana @, Samstag, 05. August 2017, 21:45 (vor 497 Tagen) @ udosefirothh

Trump ist die zweite Hälfte des Janusköpfigen Gore!

Ich hab zuerst "der Janusköpfigen Göre" gelesen ... ;-)

Aber... macht es dies Dilemma etwa ein Jota besser? Nöe

Also, mir sind Pragmatiker immer lieber als Ideologen. Erstere sind, wie schon gesagt, lernfähig & obendrein kann man mit ihnen verhandeln. Letztere bleiben aber verbohrt, bis zum bitteren Ende.

Noch ein weiterer Aspekt, der - im Moment - eher für Trump spricht: Er weiß, dass er sich bei der journalistischen, kulturellen & universitären Schickeria noch so anbiedern könnte, äußerlich oder innerlich - egal, er würde doch nie dazugehören. Niemals. Und daher kann er viele lieb gewordene Weisheiten (menschengemachter Klimawandel, CO2 & Erderwärmung = schädlich usw.) in den Orkus schicken. Ich schätze & hoffe, dass seine Präsidentschaft Einfluss auf spätere amerikanische Politiker (v.a. natürlich auf Präsidenten) haben wird, dass sie also weniger ideologisch, dafür aber pragmatischer auftreten werden. So gesehen, könnte Trump ein Übergangskandidat sein.

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Samstag, 05. August 2017, 23:23 (vor 497 Tagen) @ Jana

Kurz & gut: Die überwiegende Mehrheit der Medien drischt auf Pegida & Trump ein und unser Salonkolumnist macht - in dieser Hinsicht - auch nix anderes. Es kann auch sein, dass er das gar nicht so "meint"; vllt. will er sich nur legitimieren & beweisen, dass er kein 180°-Abweichler vom Mainstream ist, und das macht mich so müde. ... Ellich, ich hab keine Lust mehr auf Diskussionen, bei denen man am Anfang einflechten muss, dass man den Fliegen nicht die Beinchen & den Schmetterlingen nicht die Flügel abreißt und dass man die Andersfarbigen nicht ausrotten will usw. Mich macht das Ganze eigentlich nicht mehr wütend sondern, wie gesagt, müde. Daher melde ich mich auch im Forum kaum noch zu Wort ...

Klar, den Vorwurf der Undifferenziertheit hören sich deutsche Schreiber ungern an und vielleicht mag derTrump wirklich nicht. Ist ja auch nicht besonders schwer, diesen schrägen Typ NICHT zu mögen.
Aber jetzt mal im Ernst, Pegida und Trump in einem Atemzug zu nennen, geht imho gar nicht.
Trump spielt in einer anderen Liga.
Und Müdigkeit angesichts des Weltlaufs, wer kennt das nicht.
Das wird schon wieder.
Vielleicht etwas emotionsloser. Aber das kann von Vorteil sein. :-D

Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Donnerstag, 03. August 2017, 10:57 (vor 500 Tagen) @ 0blomow


Noch eine Relation: Der Energieverbrauch zur Herstellung der SpezialBatterie für einen Teslar-PKW entspricht dem Energieverbrauch für 2-300.000 km eines Fiat 500. ( Das heißt: Der kleine Fiat wird in seiner Lebenszeit mit großer Wahrscheinlichkeit immer eine bessere Ökobilanz ( ggü.Teslar ) vorweisen können.

Grundsätzlich stimmt immer noch die alte Formel, die besagt:
Zur Herstellung eines Neuwagens wird soviel Energie verbraucht, dass die Ökobilanz immer negativ ist, selbst wenn nur ein Drittel der Kosten beim "Kraftstoffverbrauch" anfallen.
Insofern lohnt es, das alte stinkende Auto weiterzufahren - jedenfalls in ökologischer Hinsicht.
Da die hauptsächlichen Öko-Kosten während der Produktion anfallen.
Aber natürlich sollten neue Kraftfahrzeuge gesünder sein und sich sukzessive durchsetzen.

Leichte Kleinwagen ( max.Gewicht 0,5 to ) für die Stadt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 kmh und einer Reichweite von 50 bis 80 km wären m.E. durchaus ausreichend. Dann reichten auch 40 PS. Natürlich müssten die technischen Voraussetzungen für eine Aufladung am Straßenrand geschaffen werden. ( Karte rein, Schuko-Stecker rein, Aufladung in 30min. ) C'est ça!

Und - na klar - Erdoel ist zu wertvoll, um es zu verheizen. ( Man kann so viele andere Dinge daraus produzieren.)


Diese von der Automobilindustrie propagierte «Ökobilanz» hat bloss einen Fehler: Sie ist kompletter Schwachsinn. Die graue Energie bei der Herstellung eines E -Mobils entspricht in etwa der eines Benziners, da bis zu 950 Komponenten in der Herstellung wegfallen. Nicht einberechnet bei dieser «Studie» wurde ausserdem die gesamte Infrastruktur, die das Benzin von der Förderung bis zur Tankstelle verbraucht - sie wurde schlicht ignoriert. Dabei macht gerade diese bis zu 92 Prozent des Aufwandes aus, das so ein Auto bis zur Verschrottung verbraucht.

Das «Institut» mit Schwerpunkt automobilfreundlicher Studien (u.a. finanziert von automobil-nahen Stiftungen) ist für die Diskussion also wenig förderlich. Das erschliesst sich schon aus der Homepage, die eher der eines «Geistheilers» aus den 1990 -ern entspricht:

http://www.upi-institut.de

Die Energiegewinnung ist tatsächlich ein Thema: Aber bloss Kohleschleudern in Deutschland haben hier eine schlechte Bilanz. Norwegen, bis 2024 benzinfrei, wird wie die Schweiz und andere, komplett mit C02 -neutralen Quellen versorgt. Auch ein grosser Vorteil: Kriege wegen Öl werden wegfallen, das ist angesichts von Terror und tausenden Toten auch vom menschlichen Standpunkt her erfreulich.

Das E -mobil wird kommen - auch wenn beim «Dieselgipfel» alte Mühlen noch hochsubventioniert dahinsiechen mögen.

Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Donnerstag, 03. August 2017, 17:37 (vor 500 Tagen) @ Schlemiel

"...Norwegen, bis 2024 benzinfrei, wird wie die Schweiz und andere, komplett mit C02 -neutralen Quellen versorgt."
___________________________________________________________________________________

Komplett mit C02 neutralen Quellen...eine Mähr und ein Wunschgedanken!

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Samstag, 05. August 2017, 22:22 (vor 497 Tagen) @ udosefirothh

"...Norwegen, bis 2024 benzinfrei, wird wie die Schweiz und andere, komplett mit C02 -neutralen Quellen versorgt."
___________________________________________________________________________________

Komplett mit C02 neutralen Quellen...eine Mähr und ein Wunschgedanken!

Hier ein Artikel, der die Problematik Elektro, Diesel und Benziner aufschlüsselt.

https://www.mobilegeeks.de/artikel/umweltsau-elektromobilaet-akkus-co2/amp/

Btw. besonders witzig finde ich Öko-Cem, der sich bräsig in die Öffentlichkeit stellt und
den baldigen Ausstieg von Volvo und den Briten aus dem Verbrennungsmotor feiert,
ohne als grüne Gallionsfigur zu erwähnen, dass vor allem die Briten zu diesem Zweck
mindestens 10 neue ATOMKRAFTWERKE bauen wollen.
So werden wohl auch die hiesigen E-Autos zukünftig mit importiertem Atomstrom
fahren, zumindest solange, bis man hier Vernunft annimmt und wieder
eigene Meiler baut...

Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Montag, 07. August 2017, 11:35 (vor 496 Tagen) @ udosefirothh

"...Norwegen, bis 2024 benzinfrei, wird wie die Schweiz und andere, komplett mit C02 -neutralen Quellen versorgt."
___________________________________________________________________________________

Komplett mit C02 neutralen Quellen...eine Mähr und ein Wunschgedanken!

Die Stromerzeugung in der Schweiz ist komplett C02 -frei. Historische Gründe tragen dazu bei: Kohlekraftwerke waren kein Thema, da es schlicht keine Kohle gab. Der Import war aufwendig und hätte Fraternisierung mit dem Feind (Deutschland) zur unakzeptierten Folge gehabt. Also blieben Wasser (bis 1980 knapp 90%) und Atomstrom. Zweiteres kann man verfluchen, in Sachen CO2 ist es perfekt. Damit ist es aber bald vorbei: Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt.

Also setzenmachen!


Das wars mit dem Benziner

udosefirothh, Montag, 07. August 2017, 18:11 (vor 496 Tagen) @ Schlemiel

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
_____________________________________________________________________________

Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Das wars mit dem Benziner

Albert Schweizer, Montag, 07. August 2017, 21:39 (vor 495 Tagen) @ udosefirothh

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
_____________________________________________________________________________

Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Genau. Die Stromwirtschaft ist längst liberalisiert. Also überall Wasser, Wind und den restlichen Dings. Deutschland weg von Kohle, die Schweiz weg von Atom. War sie und ist sie eigentlich bis heute: Von den 4 Kernkraftwerken sind 2 abgeschaltet, wegen Revision. Und der Strom fliesst weiterhin. Der Strom wird grüner, auch dank den riesen Winddinger im Wasser. Also sind Elektromobile doch die Lösung: Sowohl bei der Erzeugung wie beim Verbrauch kein Dreck. Und die paar Vögel lassen sich durch Piep -Töne von den Rädern wegbringen.

Benzin und Öl hingegen sind tot. Sie sind als Grundstoff für Plastik u. a. viel zu wertvoll.


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Das wars mit dem Benziner

alex @, Dienstag, 08. August 2017, 22:11 (vor 494 Tagen) @ udosefirothh

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
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Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!


Hier wird gerechnet...:

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400

Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Donnerstag, 10. August 2017, 11:46 (vor 493 Tagen) @ alex

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
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Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Hier wird gerechnet...:

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400

Lustig, aber leider Quatsch.

Die Universität Zürich hat ausgerechnet: Wenn in der Zeitzone MESZ etwa 19.30 Uhr schummert, schalten knapp 120 Millionen Menschen gleichzeitig den Herd fürs Abendessen an. Dieser Stromfresser par excellence. Schon bei Einführung des Home Computers wurde gewettert, die Stromkapazität reiche für knapp 20'000 Geräte, dann ist das Stromnetz am Ende. Mittlerweile sind es knapp 4 Milliarden ....

Die Studie kommt zum Schluss: Wenn alle mit einem Elektroantrieb fahren würden, erhöhte das den Strombedarf um knapp 4.2 Prozent. Ausserdem hat sich der Wirkungsgrad der Batterien in den letzten 4 Jahren um das 80 -fache erhöht. Weitere Steigerungen dürften kommen, weil nun endlich auch grosse Anbieter wie Bosch in die Forschung eingestiegen sind.

Das Elektroauto ist da. Jetzige Verbrenner sind Geschichte.

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Das wars mit dem Benziner

alex @, Freitag, 11. August 2017, 16:35 (vor 492 Tagen) @ Schlemiel

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
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Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Hier wird gerechnet...:

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400


Lustig, aber leider Quatsch.

Die Universität Zürich hat ausgerechnet: Wenn in der Zeitzone MESZ etwa 19.30 Uhr schummert, schalten knapp 120 Millionen Menschen gleichzeitig den Herd fürs Abendessen an. Dieser Stromfresser par excellence. Schon bei Einführung des Home Computers wurde gewettert, die Stromkapazität reiche für knapp 20'000 Geräte, dann ist das Stromnetz am Ende. Mittlerweile sind es knapp 4 Milliarden ....

Die Studie kommt zum Schluss: Wenn alle mit einem Elektroantrieb fahren würden, erhöhte das den Strombedarf um knapp 4.2 Prozent. Ausserdem hat sich der Wirkungsgrad der Batterien in den letzten 4 Jahren um das 80 -fache erhöht. Weitere Steigerungen dürften kommen, weil nun endlich auch grosse Anbieter wie Bosch in die Forschung eingestiegen sind.

Das Elektroauto ist da. Jetzige Verbrenner sind Geschichte.

Ich glaube das nicht. Das Ganze ist ein Hype, der langsam ins Hysterische abgleitet.
Wenn sich schon die Politik einmischt, ist da doch was faul.
Damit da kein Missverständnis entsteht, ich finde Tesla super.
Musk ist ein Wilder, man kann froh sein um jeden seiner Art.
Aber wir sehen im Moment im Bereich der E-Autos klägliche Verkaufszahlen, die haben was mit Kosten und nicht vorhandenem Benefit zu tun. Trotz staatlicher Anreize verweigern viele einen Kauf und warten erst mal ab.
Angesichts der Informationen über die Problematik bei Produktion und Alltagsschwierigkeiten sinnvoll.
Hier noch ein paar Anmerkungen zur Perspektive des Verbrenners:


http://www.focus.de/auto/elektroauto/interview-mit-friedrich-indra-es-gibt-einen-hass-g...

Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Montag, 14. August 2017, 10:03 (vor 489 Tagen) @ alex

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
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Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Hier wird gerechnet...:

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400


Lustig, aber leider Quatsch.

Die Universität Zürich hat ausgerechnet: Wenn in der Zeitzone MESZ etwa 19.30 Uhr schummert, schalten knapp 120 Millionen Menschen gleichzeitig den Herd fürs Abendessen an. Dieser Stromfresser par excellence. Schon bei Einführung des Home Computers wurde gewettert, die Stromkapazität reiche für knapp 20'000 Geräte, dann ist das Stromnetz am Ende. Mittlerweile sind es knapp 4 Milliarden ....

Die Studie kommt zum Schluss: Wenn alle mit einem Elektroantrieb fahren würden, erhöhte das den Strombedarf um knapp 4.2 Prozent. Ausserdem hat sich der Wirkungsgrad der Batterien in den letzten 4 Jahren um das 80 -fache erhöht. Weitere Steigerungen dürften kommen, weil nun endlich auch grosse Anbieter wie Bosch in die Forschung eingestiegen sind.

Das Elektroauto ist da. Jetzige Verbrenner sind Geschichte.


Ich glaube das nicht. Das Ganze ist ein Hype, der langsam ins Hysterische abgleitet.
Wenn sich schon die Politik einmischt, ist da doch was faul.
Damit da kein Missverständnis entsteht, ich finde Tesla super.
Musk ist ein Wilder, man kann froh sein um jeden seiner Art.
Aber wir sehen im Moment im Bereich der E-Autos klägliche Verkaufszahlen, die haben was mit Kosten und nicht vorhandenem Benefit zu tun. Trotz staatlicher Anreize verweigern viele einen Kauf und warten erst mal ab.
Angesichts der Informationen über die Problematik bei Produktion und Alltagsschwierigkeiten sinnvoll.
Hier noch ein paar Anmerkungen zur Perspektive des Verbrenners:


http://www.focus.de/auto/elektroauto/interview-mit-friedrich-indra-es-gibt-einen-hass-g...

Wenn ich in Teitschland ein Auto kaufe, komme ich mit Flottenrabatt und Prämien auf bis zu 40% Vergünstigung. Da kann das Elektromobil noch lange mit EUR 5000.– hinterherschlabbern. Was gezielte Förderung ausmacht, sieht man zum Beispiel in Norwegen: Dort ist der Anteil der Elektroautos mittlerweile auf 40% gestiegen.

Ja auch die Reichweiten -Diskussion ist Schwachsinn: Wer fährt schon an einem Stück 500 Kilometer. Fahre ich z.B. um 8 Uhr los, bin ich um 14 Uhr höchstens 400 Kilometer weit gekommen. Dafür aber bereits 6 Stunden am Stück unterwegs. Kleine Pause für 20 Minuten, ich habe was gegessen, habe Bisi gemacht, die Karre ist voll und ich kann weiterbrettern. So schaffe ich 900 Kilometer pro Tag. Bin dann aber 14 Stunden unterwegs und wahrscheinlich reif für die Krankenstation. Aber wann ist das schon realistisch. 95 der Strecken liegen täglich unter 100 Kilometer.

PS.: Dieser seltsame Herr Indra war bei BMW, Audi, Opel und General Motors anscheinend Motorenentwickler und wurde Honorarprofessor für Verbrennugnskraftmaschinen. In etwa also so, als würde man die Hyäne fragen, was sie von vegetarischer Gemüseplatte hält.

Der «Hype» ist angesichts der perfiden PR -Strategie der mächtigen Automobilkonzerne reiner Tinnef. Mit Falschmeldungen und lügenhaften «Vergleichen» merkt man allerdings, dass diese die Bedrohung durch Tesla und andere wenigstens endlich Ernst nimmt.

Die Welt wird umsteigen. Ob es Deutschland den Amerikanern wieder einmal nachmachen muss, wird sich weisen. Im Moment ist die Arroganz der serbelnden Fahrzeug -Industrie noch überhänglich, die Verflechtungen in die Politik geradezu verbrecherisch.

Deutschland ist und bleibt eine Autokratie.

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