BoJo übt Spagat

Boothby, Montag, 17. August 2020, 20:54 (vor 33 Tagen) @ Kwezi

Einer meiner neuen britischen Buddies, die als Reaktion auf den baldigen Verlust ihrer FoM auf den Kontinent rübergemacht haben* (was in D für mich faszinierenderweise fast immer mit deutlichen Gehaltszuwächsen auch bei Ing's und BWlern einherging), hatte mir dieses Stück verlinkt, dass die britische Misere bis heute für mich am besten auf den Punkt bringt:

https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jun/28/brexit-great-news-eu-britain-sove...

Ich neige nun überhaupt nicht zum Jubeln über den Brexit, aber mittlerweile drängt sich auch mir der Gedanke auf, dass womöglich vieles in der EU nun möglich wird, was vorher nicht möglich war. Und das Stück räumt auf mit einigen Klischees bzügl. der splendid isolation auf.

Ein Gedanke drängt sich da schon auf: Wenn man von einem zwangsläufigen Rejoin des UK ausgeht, würden dann womöglich künftige Historiker von einem "Glücksfall brexit" sprechen?

Persönlich bin ich mir ja der politischen Risiken von "alternativlosen" Politiken bewußt, aber tatsächlich bin ich seit einiger Zeit der Ansicht, die einzige Alternative zu Remain ist eben das: Rejoin.


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