Das wars mit dem Benziner

Schlemiel, Montag, 14. August 2017, 10:03 (vor 41 Tagen) @ alex

"Die Kernkratwerke werden in der Schweiz durch alternative Energien ersetzt."
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Glaub ich erst wenn diese abgeschaltet werden, da wird eher, wie bei uns...
der Strom importiert!

Hier wird gerechnet...:

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400


Lustig, aber leider Quatsch.

Die Universität Zürich hat ausgerechnet: Wenn in der Zeitzone MESZ etwa 19.30 Uhr schummert, schalten knapp 120 Millionen Menschen gleichzeitig den Herd fürs Abendessen an. Dieser Stromfresser par excellence. Schon bei Einführung des Home Computers wurde gewettert, die Stromkapazität reiche für knapp 20'000 Geräte, dann ist das Stromnetz am Ende. Mittlerweile sind es knapp 4 Milliarden ....

Die Studie kommt zum Schluss: Wenn alle mit einem Elektroantrieb fahren würden, erhöhte das den Strombedarf um knapp 4.2 Prozent. Ausserdem hat sich der Wirkungsgrad der Batterien in den letzten 4 Jahren um das 80 -fache erhöht. Weitere Steigerungen dürften kommen, weil nun endlich auch grosse Anbieter wie Bosch in die Forschung eingestiegen sind.

Das Elektroauto ist da. Jetzige Verbrenner sind Geschichte.


Ich glaube das nicht. Das Ganze ist ein Hype, der langsam ins Hysterische abgleitet.
Wenn sich schon die Politik einmischt, ist da doch was faul.
Damit da kein Missverständnis entsteht, ich finde Tesla super.
Musk ist ein Wilder, man kann froh sein um jeden seiner Art.
Aber wir sehen im Moment im Bereich der E-Autos klägliche Verkaufszahlen, die haben was mit Kosten und nicht vorhandenem Benefit zu tun. Trotz staatlicher Anreize verweigern viele einen Kauf und warten erst mal ab.
Angesichts der Informationen über die Problematik bei Produktion und Alltagsschwierigkeiten sinnvoll.
Hier noch ein paar Anmerkungen zur Perspektive des Verbrenners:


http://www.focus.de/auto/elektroauto/interview-mit-friedrich-indra-es-gibt-einen-hass-g...

Wenn ich in Teitschland ein Auto kaufe, komme ich mit Flottenrabatt und Prämien auf bis zu 40% Vergünstigung. Da kann das Elektromobil noch lange mit EUR 5000.– hinterherschlabbern. Was gezielte Förderung ausmacht, sieht man zum Beispiel in Norwegen: Dort ist der Anteil der Elektroautos mittlerweile auf 40% gestiegen.

Ja auch die Reichweiten -Diskussion ist Schwachsinn: Wer fährt schon an einem Stück 500 Kilometer. Fahre ich z.B. um 8 Uhr los, bin ich um 14 Uhr höchstens 400 Kilometer weit gekommen. Dafür aber bereits 6 Stunden am Stück unterwegs. Kleine Pause für 20 Minuten, ich habe was gegessen, habe Bisi gemacht, die Karre ist voll und ich kann weiterbrettern. So schaffe ich 900 Kilometer pro Tag. Bin dann aber 14 Stunden unterwegs und wahrscheinlich reif für die Krankenstation. Aber wann ist das schon realistisch. 95 der Strecken liegen täglich unter 100 Kilometer.

PS.: Dieser seltsame Herr Indra war bei BMW, Audi, Opel und General Motors anscheinend Motorenentwickler und wurde Honorarprofessor für Verbrennugnskraftmaschinen. In etwa also so, als würde man die Hyäne fragen, was sie von vegetarischer Gemüseplatte hält.

Der «Hype» ist angesichts der perfiden PR -Strategie der mächtigen Automobilkonzerne reiner Tinnef. Mit Falschmeldungen und lügenhaften «Vergleichen» merkt man allerdings, dass diese die Bedrohung durch Tesla und andere wenigstens endlich Ernst nimmt.

Die Welt wird umsteigen. Ob es Deutschland den Amerikanern wieder einmal nachmachen muss, wird sich weisen. Im Moment ist die Arroganz der serbelnden Fahrzeug -Industrie noch überhänglich, die Verflechtungen in die Politik geradezu verbrecherisch.

Deutschland ist und bleibt eine Autokratie.


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