Was für ein Elend...

NN, Montag, 02. Oktober 2017, 20:19 (vor 74 Tagen) @ alex


Aber all das macht der Herz-Jesu-Sozialist Blüm natürlich nicht, sondern faselt lieber völligen ökonomischen Schwachsinn. Ganz interessant ist übrigens die obszöne Volte (Blüm ist nicht der erste, der dieses Ressentiment pflegt), dass es Milliardären sehr übel genommen wird, wenn sie einen wirklich erheblichen Teil ihres Vermögens in eine oder mehrere nachweislich wohltätige Stiftungen stecken. Derselbe Schmonz richtete sich vor ein paar Jahren gegen einen deutschen Milliardär, der es gewagt hatte, den übergroßen Teil seines Vermögens in eine wohltätige Stiftung zu packen. Hätte er darauf verzichtet, wäre er von den Etatisten und (Herz-Jesu-)Sozialisten nicht angefriffen worden.


Grundsätzlich glaube ich, dass ein reicher Mensch, der sein Geld nutzt, um langfristig die Lebensumstände von allen Menschen zu verbessern, effektiver arbeitet als eine staatliche Institution.
Die gierigen Griffel eines Nobbi Blüm und seiner Gesinnungsgenossen sind mir zutiefst unsympathisch.

Aber was soll all das Klagen...Der Sozialstaat befindet sich auf der Zielgeraden und wird in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben.


Wieso sich allerdings der Sozialstaat auf der Zielgeraden befindet und in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben sollte, ist mir nicht klar.

Fast könnte man meinen, hier spräche ein gewohnheitslinker Pessimist.

Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten.

Zumal ist es eben mitnichten so, dass in westlichen Staaten die Wähler (wirklich) konservativer und/oder rechtspopulistischer Parteien einen Abbau von Staatstätigkeit in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wünschten. Dieser Umstand mag in unterschiedlichen Staaten ein unterschiedliches Gepräge haben, aber einen weit verbreiteten Wunsch nach mehr ökonomischen Liberalisierungen kann ich nirgend wirklich ausmachen.


Es ging mir nicht um politische Mehrheiten, die den Wohlfahrtsstaat abschaffen wollen.
Als Anhänger einer sozialen Marktwirtschaft sehe ich auch den Sozialstaat nicht in Gefahr, nur der überbordende Wohlfahrtsstaat ist mir zuwider.
Und der schafft sich, wie von Jana schon beschrieben, auf andere Weise ab als über politische Mehrheiten...

Ich habe es vernommen - etwas konkreter oder ausführlicher sollte deine bzw. Janas Prognose dann aber doch ausfallen.

Siehe mein Vorposting.


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