Fuck Twitler

KdG, Freitag, 18. Dezember 2020, 00:23 (vor 38 Tagen) @ NN


Es gibt verschiedene gute Gründe gegen ausufernden Konsum & Gebrauch von social media.

Aber Trumps Schädel war schon lange vor Twitter kaputt gefickt. Trump ist nicht etwa Publicola.* Bei dem würde deine Diagnose wohl hinhauen.

Trump war schon vorher eine extrovertierte Person, welche schon immer einen starken Mitteilungs- und Aufmerksamkeitsdrang hatte, und Twitler und Co haben definitiv seine schlimmsten Charaktereigenschaften noch soweit hochgepuscht, dass er überhaupt zur größten Online-Mobbing-Kultfigur schlechthin verlinkt, geliked, und geklickt wurde. Sie haben sein zertrümmertes Ego noch größer gemacht, immer nach der Suche nach dem nächsten Aufmerksamkeits-Kick.

Twitler und Co sind Mobbing-Flurgespräche Plattformen mit automatisiert algorithmisierter Herdendummheit-Zusammmenraffung, wortwörtlich gemeint, Buchstabe für Buchstabe. Das trifft selbst auf Hashtags, wie #MeToo zu, wovon 99% erstunkener und erlogener Bully-Spam ist. Was in erster Linie zudem noch tatsächliche Missbrauchsopfer schadet. Wer SoMe jeden Tag aktiv intensiv nutzt, mit dem geht es menschlich definitv bergab, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch, was die eigene Karriere betrifft. Denn wer sich terrabyteweise den ganzen Tag durch so einen Datenmüll scrollt, hat keine Zeit mehr für Freunde, Familie und Kinder. Und auch nicht für die berufliche Weiterentwicklung, denn sowas lernt man dort ganz bestimmt nicht, zwischen Casino- und Blockchain Werbebanner. Deswegen sind diese Plattformen auch in der Gewinnspanne so erfolgreich, als wenn das Heroin gerade auf den Markt geworfen wurde, als es noch legal war. Es sagt auch Vieles über die Werbepartner aus, die dann in der Regel selbst Produkte mit viel Suchtpotential vertreiben.

Hast du schon eine tatsächlich erfolgreiche Person by the actual numbers gesehen, die den ganzen Tag auf Twitter abhängt? Ja, Elon Musk und Jeff Bezos haben dort auch Accounts, aber das meiste was die dort veröffentlichen, sind Press-Releases, die von ihre Account-Managern betreut werden. Genauso wie bei Zuckerbergs Facebook Account himself. Die nutzen den Scheiß selbst (fast) nicht. Trump hingegen tippselt den ganzen Tag auf Twitter frei Schnauze seine private Meinung nieder, als wenn es in der Vakanzenbeschreibung um die Präsidentschaft seine Hauptaufgabe wäre. Der hat ja vor lauter Twitler in den Augen nicht mal mehr die Zeit, länger als ein paar Minuten an einer Videoschalte einer UN-Versammlung teilzunehmen. Ich wäre da aus meinen Laden sofort raus, wenn ich mich bei einer Telko so präsentieren würde.


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